Gemeindeseminar vom 31. Oktober/01. November 2000
Sie waren zur Zeit der Apostel (innerhalb der Apostelgeschichte) zwei Selbstverständlichkeiten! Wer mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, konnte in Neuen Zungen sprechen. Der Geist Gottes zwingt uns nicht und schaltet "uns nicht aus" (wir sind kein "Medium")
Das Wirken des Heiligen Geistes in Form von Taufe in den Heiligen Geist und Geistesgaben ist durch alle Jahrhunderte vorhanden und belegt!
Leider wurde und wird das seitens der "offiziellen" Kirche immer verdrängt und geleugnet.
Eine Gegenbewegung formierte sich in Christen oder Gruppen von Christen, die sich nach geistlicher Erneuerung im Sinne des Neuen Testaments sehnten und suchten, wie sie diese erreichen könnten. Das "Ergebnis" dieser Suche (parallel an verschiedenen Orten der Welt) sind vertraute Erweckungsbewegungen wie Pietismus oder Methodismus (u.a.m.). Bekannte Vertreter dieser Bewegungen sind unter anderem Charles Finney und Dwight L. Moody.
Als Gott allerdings die Gebete seiner Jünger erhörte, ergaben sich daraus sehr unterschiedliche Reaktionen. Sie reichten von enthusiastischer Begeisterung bis zur Verteufelung und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Anfänge in Amerika und Wales |
| 1892 |
Liberty/Tennesseeinzelne Gläubige erleben die Taufe in den Heiligen Geist
es wird eine Gemeinde gegründet, aber sie bleibt isoliert |
01.01. 1901 |
Topeka/Kansas
Schüler einer Jüngerschaftsschule bitten um die Taufe in den Heiligen Geist und Gott schenkt diese. Von Topeka aus geschehen viele Aufbrüche und Gemeindegründungen, die notwendig wurden, da in bestehenden Kirchen/Gemeinden diejenigen, die die Taufe in den Heiligen Geist erfuhren keine Heimat mehr fanden.
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| 1904/05 |
WalesDie "singende Erweckung". Diese Bezeichnung rührte daher, dass das Anbetungssingen im Geist das typische Zeichen für diese Bewegung war. Es entsteht die Apostolic Church, die älteste Pfingstbewegung. Christen aus Deutschland besuchen Wales und tragen das Anliegen dieser Erweckungsbewegung mit zurück.
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| 1904 |
Houston/TexasMan versucht zum ersten Mal, pfingstliche Kreise in einer Konferenz zusammenzufassen. Der Methodistenprediger W. Seymor nimmt daran teil und ist begeistert. Doch in "seiner" Methodistengemeinde erfährt er Widerstand. Deshalb geht er in eine kleine Gemeinde Farbiger in der Azusa Street in Los Angeles. Von dieser Gemeinde ausgehend breitet sich die Pfingstbewegung über die gesamten U.S.A. und sogar ins Ausland aus.
Es waren immer wieder die unterschiedlichsten Leute aus den unterschiedlichsten geistlichen Hintergründen, die die Erfahrung der Taufe in den Heiligen Geist machten. Leider erfuhren sie in den meisten Fällen, dass ihre bisherige geistliche Heimat sie nicht mehr akzeptierte und sie deshalb aus der Not heraus neue Gemeinden gründen mussten. So war die Pfingstbewegung von Anfang an auch eine Gemeindegründungsbewegung.
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| 1906 |
TorreyEr reist durch Deutschland und lehrt über die Taufe in den Heiligen Geist.
In diesen Gottesdiensten machen viele Gläubige diese Erfahrung.
T. B. BarratAus Norwegen kommend erlebt er in New York seine Taufe in den Heiligen Geist. Wieder zu Hause in Norwegen kommt es zu Kontroversen, aber dennoch erfahren viele Christen dieses Pfingsterlebnis. Darunter sind viele maßgebliche Männer wie Levi Petrus, Jonathan Paul und Emil Meyer. In Skandinavien wächst die Pfingstbewegung.
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| 1906 |
Emil Meyer/DeutschlandStadtmissionar aus Hamburg wurde in Norwegen mit der Pfingstbewegung bekannt und bringt die Lehre mit nach Deutschland. In seiner Begleitung befinden sich zwei Missionarinnen, Agnes Telle und Dagmar Gregersen. Diese dienen mit Geistesgaben und lehren über die Taufe in den Heiligen Geist in Hamburg.
Heinrich Dallmeyer erlebt dort seine Heilung und Taufe in den Heiligen Geist.
Er nimmt die beiden Missionarinnen mit nach Kassel.
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| 1905 |
Brieger KonferenzThema: Der Heilige Geist und die Urgemeinde. Das Thema eskaliert letztendlich in der Frage: Hat die Kirche/Haben wir den Heiligen Geist betrübt?
O. Stockmeyer bringt es auf den Punkt, dass wenn diese Frage mit "Ja" beantwortet werden muss, Buße getan werden müsste. Allerdings ist diese Frage auf der Konferenz nicht eindeutig geklärt worden.
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| 1907 |
Brieger WocheJonathan Paul erzählt von seinen Erlebnissen in Norwegen.
Die Versammlung erlebt eine Polarisation in der Frage gibt es die Erfahrung der Taufe in den Heiligen Geist heute noch oder nicht mehr?
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| Jul 1907 |
Kasseler VersammlungenHeinrich Dallmeyer beginnt Versammlungen in Kassel. Diese Versammlungen waren am Anfang nur für Gläubige gedacht. Leider klappte das schon nicht.
Es kommen von Anfang an die verschiedensten Menschen! Zunächst verliefen die Versammlungen positiv, besonders weil sie sehr durch die Missionarinnen geprägt wurden. Sie waren korrekt in ihrer Lehre.
Leider kommen nach und nach unechte Weissagungen auf. Menschen machen das Reden des Heiligen Geistes nach und zum Teil reden einige Menschen sogar unter dämonischem Einfluss.
H. Dallmeyer versagt in der Leitung, übt keine Prüfung oder Korrektur über das Gesagt aus. Zum Teil verhindert er solch eine Prüfung sogar. Die Missionarinnen protestieren und gehen.
Die Versammlungen werden turbulenter.
Die Polizei schließt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses die Kasseler Ver-sammlungen. Kassel wird auf der großen Blankenburger Allianztagung in Bausch und Bogen verdammt.
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| Dez 1907 |
H. Dallmeyer widerruft seine Erfahrungen mit dem Heiligen Geist und legt dar, warum der Heilige Geist ein Irrgeist ist. Das wird auf alle Pfingstler übertragen, obwohl diese selbst unter J. Paul die Ent-wicklungen und die Zustände in Kassel kritisieren.
Konferenz in Barmen
Man einigt sich, ein Jahr keine Stellungnahme zum Thema Geistesgaben abzugeben. Die Aufbrüche aber gehen in den Gemeinden weiter (nun ohne Lehrbegleitung). Gegner befürchten ein Überhandnehmen dieser Erfahrungen und bremsen!
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| 1908 |
Pfingstkonferenz Mühlheim/RuhrGedacht als Mitarbeiter - Erfahrungsaustausch der Anhänger der Taufe in den Heiligen Geist. Sie fanden eine Erklärung für die Ereignisse in Kassel: Der dreistufige Heilsweg (diese Lehre ist unbiblisch!)
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| Aug 1909 |
öffentliche Konferenz in Mühlheim/RuhrViele Menschen kommen sogar aus dem Osten.
Geistesgaben werden als biblisch eingesetzt. Gegner halten weiter an Kritik fest und die Spaltung wird deutlicher.
Berliner Erklärung
In Berlin treffen sich aus dem Gnadauer Verand vor allem Pfingstgegner und verabschieden die Berliner Erklärung.
Einige Thesen:
- Gradlinige Ausbreitung der Pfingstbewegung (USA - N - D).
- Pfingstbewegung ist dämonisch beeinflusst.
- Buße tun, weil Pfingstbewegung in Deutschland Fuß fassen konnte.
- Abwehr der Lehre vom reinen Herzen. (Inhalt: Man sündigt nicht mehr. J.Paul widerrief sie selber später).
- Alle Gnadauer Mitglieder sollen diese Erklärung unterschreiben!
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| Sep 1909 |
2. Mühlheimer PfingstkonferenzStellungnahme zur Berliner Erklärung: Man gesteht Fehler ein, aber es gibt keine bedingungslose Kapitulation! Es gibt keine Reaktion von den Gegnern der Pfingstbewegung.
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| 1911 |
Vermittlungsversuch Die "Neutralen" starten einen Versuch, scheitern aber. EC und Blaues Kreuz wenden sich von der Pfingstbewegung ab, um eine weitere Spaltung in den eigenen Reihen zu verhindern. Die Pfingstler sind draußen.
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| 1911 |
1. Hauptbrüdertag der "Mühlheimer"Die Pfingstler organisieren sich. J.Paul, Eugen Edel und Emil Hamburg gründen Mühlheimer Verband. Sie waren landeskirchlich geprägt und machten deshalb keine Schritte in Richtung Freikirche. Daneben standen Heinrich Viether, Emil Meyer und Benjamin Schilling. Sie hatten ein anderes Gemeinde- und Taufverständnis. Aus diesem Grund schlossen sie sich nicht an. In brüderlicher Weise trennten sie sich von den anderen und gründeten freie, unabhängige Gemeinden.
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In dieser freikirchlichen Pfingstbewegung liegen die Wurzeln des BFP (früher ACD). |
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Die Elim-Bewegung |
| 1922 |
Elim - der AnfangHeinrich Viether (Pfingstler) gründet eine eigene Zeltmission innerhalb der Evangelischen Allianz. Als diese sich gegen seine Zeltmission wehrt, wird sie die Keimzelle der Elim-Bewegung.
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| Apr 1927 |
HamburgDie erste Elim-Gemeinde wird gegründet. Weitere Gemeindegründungen folgen in: Bremen, Lübeck, Kiel, Dresden, Erzgebirge.
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| 1931 |
KönigsbergDie Pfingstgemeinde (1000 Mitglieder) schließt sich der Elim-Bewegung an.
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| 1937 |
5000 MitgliederDie Elim-Bewegung zählt 5000 Mitglieder in 25 Gemeinden und einen ebenso großen Freundeskreis.
Die Arbeitsweise der ElimZeltmission, Schriftenmission, Hof- und Freimission. In einer Zeit der Entchristlichung wurden gerade die Arbeiter von Viether erreicht. Schwerpunktmäßig erreicht die Pfingstbewegung eher die "unteren Schichten".
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| ab 1936 |
EinschränkungenAb jetzt ist die Arbeit der Gemeinden wegen er Gesetzgebung nur noch eingeschränkt wahrnehmbar.
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| 1941 |
Anschluss an BefGAufgrund entsprechender Gesetze muss die Elim-Bewegung sich dem
Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden (=Baptisten) anschließen. Vereinigungen unter einer bestimmten Mtgliederzahl durften nicht existieren. Deshalb schloss man sich den Baptisten an, weil es keinen anerkannten Pfingstbund mit ausreichender Mitgliederzahl gab.
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Elim ist vor dem 2. Weltkrieg die am klarsten umrissendste Bewegung von Pfingstgemeinden. |
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Die Osteuropäische Mission |
| 1928 |
DanzigDie Osteuropäische Mission wird von Gustav Herbert Schmidt gegründet. Er ist als Missionar der Assemblies of God (AoG), einer amerikanischen Pfingstbewegung in Europa tätig. Es entsteht die polnische Pfingsbewegung.
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| 1938 |
26500 MitgliederDie polnische Pfingstbewegung zählt 26 500 Mitglieder. Davon sind 1 500 Volksdeutsche unter der Leitung von Arthur Bergholz. Diese werden Freie Christen/Freie Christengemeinden genannt.
Bibelschule DanzigSchon früh wurde die Notwendigkeit der theologischen Schulung von leitenden Mitarbeitern in den Gemeinden erkannt und deshalb die Bibelschule in Danzig gegründet. Sie betrieb Mission in Richtung Osten (Russland, Ukraine, Polen, Balkan) und an deutschen Siedlern in Polen.
Besetzung PolensAus politischen Gründen wird die polnische Pfingstbewegung nach der Besetzung des Landes in die polnischen und die volksdeutschen Gemeinden getrennt. Die volksdeutschen Gemeinden heißen weiterhin Freie Christen (-gemeinden).
Anschluss an BefGWährend des Krieges mussten sich auch die Freien Christengemeinden dem Baptistenbund anschließen.
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| Nach dem Krieg |
GemeindegründungenNach dem Krieg beginnen Flüchtlinge bereits in den Flüchtlingslagern damit, dynamischen Gemeindebau zu betreiben. So entstehen an vielen Orten starke Gemeinden, die durch die Auswanderungswellen der 50-er Jahre bis zur Bedeutungslosigkeit zusammenschrumpfen oder völlig von der Landkarte verschwinden.
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Die Volksmission entschiedener Christen> |
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Karl FixDer Journalist K. Fix kommt in Kassel in Kontakt mit Emil Meyer und bekehrt sich. Er übernimmt in Berlin die Redaktion der Zeitschrift von E. Meyer.
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01.01. 1933 |
Durchführung einer Evangelisation in Berlin
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01.01. 1934 |
Anmietung eines SaalesEs finden die ersten Versammlungen statt.
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27.06. 1934 |
Gründung der VMeCMit 35 Mitglieder & 75 Freunden wird die VMeC in Berlin gegründet.
- starke evangelistische Ausrichtung
- wuchs auf bis zu 1000 Besucher an
- staatlicher Druck erschwert Evangelisation, Schriftenmission wird verboten und auch der Selbstverlag wird verboten
- das 4. Traktat warnte vor 2. Weltkrieg und wurde von Gestapo konfisziert
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| bis 1939 |
2 Millionen Traktatetrotz Verbots verteilt die Gemeinde 2 Millionen Traktate kostenlos
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Die Gemeinde überstand Nationalsozialisten und Krieg. |
| 1945 |
Paula GassnerKarl Fix, aus der Kriegsgefangenschaft nach Heilbronn entlassen, kommt erneut mit Paula Gassner zusammen, die während des Krieges einen Gebetskreis leitete.
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09.09. 1945 |
Stuttgart-Zuffenhausen1. öffentliche Versammlung in Stuttgart-Zuffenhausen mit K. Fix als Redner
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| Jan 1946 |
Der VolksmissionarDie erste Ausgabe vom Volksmissionar (Verbandszeitschrift) erscheint
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| Sep 1946 |
1. TaufeBei der ersten öffentlichen taufe lassen sich 250 Menschen taufen.
Die Gemeinde wächst weiter durch Zeltmission
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| 1956 |
MisssionarAussendung des ersten Missionars nach Afrika
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| 1988 |
BeitrittDie Volksmission entschiedener Christen (VMeC) tritt dem BFP KdöR bei.
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Die Schilling´schen Gemeinden |
| 1911 |
nach dem Ausscheiden auf dem Hauptbrüdertag baut Benjamin Schilling zwei Gemeinden nach schwedischem (Levi Petrus) Muster auf.
Sie wachsen jeweils auf ca 200 Mitglieder an.
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| 1930 |
Schilling stirbtAls Schilling stirbt übernehmen zwei Schweden die Leitung der Gemeinden.
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| 1934 |
Erwin LorenzErwin Lorenz wird Leiter der beiden Gemeinden.
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| 1937 |
VerbotBeide Gemeinden werden verboten und gehen in den Untergrund.
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| Kriegszeit |
Die Gemeinden zerfallen durch Einberufung der Soldaten und Zerstörung der Stadt. Die Mitglieder schließen sich der VMeC an.
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| 1946 |
Frankfurt am MainErwin Lorenz wird in die freie Pfingstgemeinde Frankfurt/M. als Pastor berufen, da seine vorherigen Gemeinden nach dem Krieg nicht mehr zusammenfinden
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Die Entwicklung der deutschen Pfingstbewegung
nach dem Krieg |
| nach Kriegsende |
KontaktsucheErwin Lorenz versucht Kontakt zu den unterschiedlichen Pfingstgemeinden aufzunehmen. Er erhält Unterstützung von den AoG aus Amerika
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| 1947 |
1. Pfingstbrüder - TreffenIn Stuttgart treffen sich zum ersten Mal nach dem Krieg verantwortliche Pfingstbrüder aus ganz Deutschland. Allerdings sind die Mühlheimer Vertreter nicht dabei. Man beschließt eine Zusammenarbeit, um Deutschland in der Not das Evangelium zu bringen.
Dieses Treffen kann man als "Geburtsstunde" des BFP KdöR ansehen, auch wenn das konstitutionell an diesem Treffen nicht beschlossen wurde!
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| 1948 |
Erweiterete Pfingst-KonferenzEs findet die erweiterte Konferenz von freien Pfingstgemeinden zusammen mit den Mühlheimer Vertretern statt. Teilnehmer an dieser Konferenz kommen aus folgenden Gemeinden oder "Verbänden":
- Christlicher Gemeinschaftsverband Mühlheim - Ruhr
- Elim - Gemeinden
- Freie Christengemeinden
- Vereinigte Missionsfreunde Velbert
(als freie Pfingsgemeinde bereits 1908 gegründet)
- VMeC
- Freier Pfingstverein Breuninger
Als Beobachter:
- Brüder der Schweizer Pfingstmission (SPM)
- Vertreter der Assemblies of God (AoG) aus Amerika
Stuttgarter ErklärungAls Beschluss dieser Konferenz fällt man die Entscheidung, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen, die alle pfingstlichen Gruppen vereinigt.
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| Sep 1948 |
ACDEin Prozess der Vereinigung der freien Pfingstler findet auf der Einheitskonferenz der Freien Christengemeinden ihren Abschluss. Erwin Lorenz und die Elimgemeinden schließen sich an. Die Arbeitsgemeinschaft der Christengemeinden in Deutschland (ACD) wird gegründet. Erwin Lorenz ist der erste Präses und Arthur Bergholz wird Sekretär.
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| 1949 |
2. Pfingstliche GesamtkonferenzEs gibt jetzt eigentlich nur noch zwei Gruppen, den Mühlheimer Verband und die ACD.Man versuchte hier einen Zusammenschluss, der sich auf Dauer aber nicht als tragfähig herausstellte.
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| 1950 |
Dieser Zusammenschluss wird wieder aufgelöst und seit 1978 hat sich im Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden (FFP) ein Gremium formiert, in dem die unterschiedlichsten Gruppierungen in einer lockeren Arbeitsgemeinschaft sich zum Austausch und zur Absprache treffen.
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| 1951 |
Bibelschule BeröaAuf Initiative der Amerikaner wird die Bibelschule Beröa in Stuttgart gegründet. Das Ziel der Amerikaner und Schweden ist es, den deutschen Gemeinden zu helfen. Sie haben nicht die Absicht, neue Gemeinden zu gründen, weshalb es in Deutschland auch keine (deutsche) AoG gibt, was sonst "überall" auf der Welt der Fall ist. Die Schüler kommen zur Hauptsache von den Freien Christengemeinden und der VMeC.
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| 1954 |
Umzug nach ErzhausenDie Bibelschule muss nach Erzhausen umziehen. Das dazugehörige Grundstück erhält die ACD von den Amerikanern geschenkt, weswegen sie eine juristische Form annehmen muss.
ie ACD wird nun Zusammenschlus selbständiger Gemeinden, die Delegierte zu einer Konferenz senden, auf der ein Vorstand gewählt wird. Pastoren sind persönliche Mitglieder (1954 sind es ca 50 Pastoren)
Gemeinsame Arbeitsbereiche sind:
- Leitung der Bibelschule Beröa
- Außenmission unter der Trägerschaft der Gemeinde in Velbert
- Inlandmission
Die VMeC gehört anfänglich dazu, entscheidet sich aber Ende der 50-er Jahre wieder auszutreten und tritt 1988 dem BFP KdöR bei.
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| 1974 |
KdöR - GründungDie ACD als eingetragener Verein (e.V.) war für den wachsenden Bund nicht mehr die ausreichende juristische Form. Deswegen wird in Hessen eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) gegründet.
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| 1982 |
Gründung des BFP KdöRDie bundesweite Ausdehnung als Körperschaft hat auch eine Namensänderung zur Folge. Die ACD heißt ab jetzt: Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR (BFP)
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BibliographieBücherliste zum Thema |
| Bartleman, Frank: Feuer fällt in Los Angeles. C.M.Fliß, Hamburg, 1983
|
| Bennet, Dennis: In der dritten Stunde. Leuchter, Erzhausen, 1972
|
| Fleisch, Paul: Geschichte der Pfingstbewegung in Deutschland von 1900 - 1950. Marburg, 1983
|
| Und flicken die Netze. Dokumente der Erweckungsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Metzingen, 1988
|
| Hollenweger, Walter J.: Enthusiastisches Christentum. Die Pfingstbewegung in Geschichte und Gegenwart. Zürich, 1969
|
| Die Pfingstkirchen. Die Kirchen der Welt VII. Stuttgart, 1971
|
| Handbuch der Pfingstbewegung Bd. 1 - 10. Genf, 1965-67
|
| Krust, Christian: 50 Jahre deutsche Pfingstbewegung, Mülheimer Richtung. Nürnberg, 1958
|
| Reinke, Joost: Deutsche Pfingstmissionen, Geschichte - Theologie - Praxis. Verlag für Kultur u. Wissenschaft, Bonn, 1997
|
| Tibusek, Jürgen: Ein Glaube, viele Kirchen. Brunnen, Gießen, 1994
|
| Zopfi, Jakob: ... auf alles Fleisch. Geschichte und Auftrag der Pfingstbewegung. Dynamis, Kreuzlingen, 1985
|
| Ecke, Karl: Der Durchbruch des Urchrsitentums seit Luther.
|
| Steiner, L.: Mit folgenden Zeichen.
|
| Hollenweger: Enthusiastisches Christentum.
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