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Gott heilt

Für manch einen ist die Bibel irgendein altertümliches, verstaubtes Buch, das den Menschen heute nichts mehr zu sagen hat. Wir Christen sehen die Bibel als Wort Gottes, aus dem wir immer wieder Trost, Freude und neue Kraft ziehen. In unserem Gemeindeleben und unserem persönlichen Alltag erleben wir, dass man Gottes Wort ernst nehmen kann und es sich auch heute im Jahr 2001 konkret umsetzen lässt.

So kann man mehrfach in der Bibel lesen, dass das Gebet für Kranke Linderung und Heilung bringt. Eine solche Stelle können Sie in der Bibel im Evangelium nach Markus finden. Es steht im Kapitel 16 im Vers 18 am Ende. Lesen Sie dort ruhig einmal nach. Wir erleben solches Eingreifen Gottes immer wieder. Hier zwei Beispiele:

Ostersonntag beteten wir im Rahmen unseres "fröhlichen Gottesdienstes" für eine schwangere Frau, die schon etliche Wochen unter Frühwehen litt. An diesem Sonntag griff Gott ein und erhörte das Gebet. Mit den Frühwehen wurde es sofort besser.

Eine junge Frau erkrankte an einem grippalen Infekt. Allerdings hat das bei ihr weitaus schlimmere Auswirkungen als normal. Wenn sie also einer grippalen Infektion erliegt, bricht bei ihr auch immer wieder Herpes aus. Dieser macht sich aber nicht in Form von Bläschen an der Lippe bemerkbar, sondern das Gesicht schwillt an, sie hat keinen Appetit mehr, kann nicht mehr richtig sprechen und ist körperlich total k.o. Zu Ostern passierte ihr genau das wieder. Ihre Eltern und ihr Pastor beteten für sie so, wie es in der Bibel, überliefert ist. Eine halbe Stunde später war es sehr viel besser mit ihr: sie konnte wieder richtig sprechen, bekam wieder Appetit und ist wieder ganz gesund.

Auch wenn wir immer wieder erleben, dass Gott Kranke heilt, passiert es, dass nach einem Gebet keine sichtbare Besserung eintritt. So bei einem Mann aus der Gemeinde, der kurz nach Ostern mit einer schlimmen Erkältung im Bett lag. Als am Montagabend mit ihm gebetet wurde, trat keine Besserung ein. Erst ab Donnerstag, nach der Einnahme von Antibiotika, ging es bergauf. Heilung und Genesung, auch durch Ärzte und Medizin, ist nicht unbedingt selbstverständlich. Auch hier sind wir Gott für die Genesung dankbar.

Für uns ist es wichtig, mit unseren Sorgen zuerst zu Gott zu kommen. Nicht immer erhört Gott Gebet nach unseren Vorstellungen. Aber wir sind sicher, er hört unsere Gebete und handelt. Daher möchten jedem Mut machen, Gottes Wort ernst zu nehmen, es zu lesen und auch zu tun.

Gießen, 5. Mai 2001