Frohe Weihnachten 
Am väterlichen Rechner sitzend wünsche ich allerseits frohe Weihnachten (gehabt zu haben). Wir sind dieses Jahr wieder einmal auf Familientour und haben uns von einem Leckerli zum anderen gehangelt.

Beim Vati trohnt jetzt eine Hama AC-100-Webcam auf dem Monitor. Versuch mich mal bei Skype als Hammchen49 zu kontaktieren, damit wir das mal ausprobieren können.

Bis dann!

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Statusbericht Sprache 
Mit viel Ehrgeiz bin ich ja an mein Vaterdasein herangegangen und wunderte mich schon etwas, warum ich sonst keine Eltern kenne, die ihren Kindern Baby-Zeichensprache beibringen, wo das doch nur Vorteile bringt. Jetzt, 1 1/2 Jahre später weiß ich, dass man doch einige Geduld aufbringen muss. Immer wieder hatte ich zwar den Eindruck, Henrike würde zumindest meine Essensgeste (Hand zum Mund) verstehen, ganz sicher war ich aber nie. Und auch beim Schlafen (typisches Kopf auf Hand-Betten) hielt ich es mehr für Selbstbespaßung.

ABER: heute saß ich mit Henrike auf dem Bett und sie legte sich die Hand ans Ohr. Ich fragte: "Bist du müde?", und sie nickte und ließ sich aufs Bett fallen. Und das Größte: es ließ sich reproduzieren und wir haben noch einige Runden "Bist du müde" gespielt.

Ines erzählte mir dann noch, dass Henrike auch heute auf die Frage, ob sie eine Banane wolle genickt hat und wiederholte "Nane". Auch das gleich mehrfach hintereinander. Die Banane nahm sie dann auch ganz aufgeregt in empfang, weil sie die dann ja auch tatsächlich bekommen hatte, was sie erfragt hatte.

Es sieht so aus, als ob sich unsere Geduld auszahlt und nun sprachlich einiges passiert!


Foto: Wikimedia Commons



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Rohe Eier sind nichts 
Heute morgen war wieder mal so ein Morgen, an dem Henrike meinte, sie müsse bereits um 6:30 Uhr mit mir zusammen aufstehen. Ich hörte sie immer noch quaken, als ich eigentlich schon aus dem Haus gehen wollte. Da ich ohnehin noch ein paar Überstunden abbummeln muss, habe ich sie mir also geschnappt und ins Bett gepackt. So weit, so gut. Die hohe Kunst des zu-Bett-bringens-wenn-Kind-nicht-schlafen-will liegt darin, möglichst beruhigend zu wirken, viiiiiel Geduld zu haben, und wenn es dann in leichten Schlaf fällt, aus dem Zimmer zu diffundieren, ohne jeglichen Laut.

Heute morgen war es wahrlich meditativ. Ganz unwillig war Henrike ja auch nicht, aber alleine mein Aufsetzen beunruhigte sie schon. Sagte ich bereits, Geduld sollte man mitbringen? Ganz viel Geduld. Stell dir einfach den berühmten Eiertanz wie ein Heavy-Metal-Pogo vor, oder durchsichtiges Chinapozellan wie meterdicken Beton. Oder die Stecknadel, die zu Boden fällt wie einen gewaltigen Donnerschlag. So scheint jedenfalls Henrikes Wahrnehmung in diesem Stadium des Schlafs zu sein.

Also: beruhigen. langsam aufrichten (ohne Rascheln, versteht sich!) Wieder beruhigen, da doch geraschelt. Weiter beruhigen und noch mal aufrichten, dabei so tun, also ob man selbst schläft - funktioniert, wenn auch der Schlaf sehr unruhig ist. Voooorsichtig aus der verkrampften so-tun-als-ob-Haltung lösen. Warten auf festeren Schlaf. Jetzt? Nein, lieber weiter warten - ich habe ja noch 15 Minuten. Jetzt vielleicht. Innerhalb einer Minute in Zeitlupengeschwindigkeit aufrichten. Schläft immer noch. Dann der schwierige Teil: wenn man lange an einer Stelle sitzt, scheinen die Schuhe am Boden festzukleben und machen bei der ersten Bewegung Geräusche. Geschafft. Jetzt in leicht schwankenden Schritten (immer noch Zeitlupe) Richtung Tür. Die knackt natürlich, also beruhigende Laute machen. Klappt. Letzte Stufe ist das Laminat, das im Flur Geräusche macht, je nach dem, wo man hintritt. Aber inzwischen scheint sich Henrike an meinen Lärmpegel gewöhnt zu haben und schlummert, wenn auch etwas unruhig, weiter.

Puuuh. Geschafft.


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Schöne Adventszeit! 
Wir wünschen allen Besuchern hier eine schöne Adventszeit! Und um das Warten auf Weihnachten zu versüßen, habe ich weder Überstunden noch Augenränder gescheut, den Adventskalender neu aufleben zu lassen! Nein, ehrlich - ich wollte mich heute eigentlich Half-Life Episode 2 widmen, was ich die ganze Woche nicht geschafft habe. Und außerdem war ich heute länger auf der Arbeit und hoffe, morgen nicht hin zu müssen. Aber trotzdem hab ich es gemacht. Nur, dass du's weißt! ;-))

Damit du die Bilder aus dem alten Kalender nicht vermisst, habe ich sie ins Dezember-Archiv verschoben. Außerdem sind sie so jetzt besser zu erreichen.

So, genug der langen Vorrede: viel Spaß mit dem Adventskalender 2007!


(Foto: Wikimedia commons)

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Totalausfall 
Ab heute will die GDL bis zum Wochenende streiken. Nah- und Fernverkehr. Na toll! Da bisher aber die Züge während des Streiks auch nicht viel unpünktlicher waren als ohne (oder umgekehrt?), nahm ich mir also vor, heute morgen auf die Infotafel der Bahn zu schauen.

6:50 Die Abfahrtstafel sagt, mein anvisierter Zug, Abfahrt 7:05 Uhr hat ca. 15 Minuten Verspätung. Die Fallbacklösung um 7:17 komme pünktlich. Also etwas Zeit gelassen und gemütlich zum Bahnhof geradelt.

7:10 Ankunft auf dem Bahnhofsvorplatz. Als ich über die Fußgängerbrücke komme, sehe ich meinen Zug schon am Gleis stehen. Sch#?! - fährt der jetzt doch früher??? Also hingesprintet und sicher eingestiegen. Er bleibt noch eine Weile stehen. Ebenso wie die ganzen Fahrgäste um mich herum: es ist proppenvoll. Da ich an einer Haupteinstiegsstelle bin, gehe ich also weiter in Richtung Zugmitte. Vielleicht gibt es ja doch noch irgendwo Sitzplätze.

7:14 Wie zu erwarten, dünnt es sich kurz darauf aus und es werden Plätze sichtbar. Prima. Dann kann's ja los gehen.

7:19 Der Zug fährt tatsächlich los. Sogar noch vor den "ca. 15 Minuten". Ich bin gespannt. Um 10 Uhr habe ich meinen ersten Termin.

7:30 Ankunft in Butzbach. Die Fahrt hierher war zügig (haha!). Spätestens jetzt gibt es auch hier keine Plätze mehr.

7:37 Hm. Wir stehen immer noch. Ah - jetzt rollt der Zug an. Bleibt aber wieder stehen. Nein, jetzt fährt er doch weiter. Nebenan fährt gerade der Mittelhessen-Express ein, der doch eigentlich ausfallen sollte!?

7:42 Laut einer Durchsage haben wir aufgrund technischer Störungen Verspätung. Technisch? Das auch noch?

7:43 Trotz allem kommen wir in Bad Nauheim an. Im Gang sind noch 5 Meter Platz. Die Treppen sind schon alle belegt.

7:47 Großer Umschlag in Friedberg. Im Gang und auf der Treppe ist wieder mehr Platz.

8:04 Ich sehe den Funkturm von Frankfurt!

8:08 Wir sind jetzt von Frankfurt-West wieder weitergefahren. Es ist noch einigermaßen voll, aber normal. Jetzt mal schauen, wie und ob es mit der S-Bahn weiter geht.

8:15 In zehm Minuten soll eine S-Bahn nach Niederrad fahren. Unten am Bahnsteig ist es brechend voll, aber die S1 kommt noch vorher und nimmt zumindest einen Teil der Leute mit.

8:35 Kleine Actioneinlage: wir müssen spontan das Gleis wechseln und quetschen uns in den Zug. Irgendwie passt es dann und es geht weiter.

8:45 Ich bin auf der Arbeit angekommen. Eine Kollegin aus Bad Vilbel meinte, auf der Straße wäre es gegangen.

Summa summarum: es war nicht toll, aber ich bin auch ohne Auto angekommen. Die Rückfahrt trete ich ggf. etwas früher an.


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