Henrikes Zweiter 
Unglaublich, jetzt ist sie schon zwei Jahre alt! Durch eine natürliche Betriebsblindheit fallen mir manche Dinge gar nicht so auf, was Freunden, die sie ein paar Wochen nicht gesehen haben, sofort merken. Was fällt mir denn so auf?
- Kein Geschenke-Flash mehr. Noch zu Weihnachten war zu merken, dass sie von der Flut der Geschenke (>3) schlicht überfordert war. Heute war es u.a. hilfreich, dass die Gäste im 10-Minuten-Takt eintrafen und Henrike immer ein Päckchen auspacken, bewundern und bespielen konnte, bevor ein neues kam. Außerdem zeigte Ines ihr, wie man mit einem Brieföffner auch fest verpackte Papiertresore (wie meins mal wieder ...) knacken kann.
- Explodierender Wortschatz. Vor etwa zwei Monaten begann Henrike, Worte zu kombinieren und Geschichten zu erzählen, die bis zu drei davon enthalten können. Zum Beispiel "kinn - waus - bamm" behandelt die tragische Geschichte eines Kindes ("kinn"), das draußen ("waus") hingefallen ist ("bamm"). Obwohl wir einen Großteil ihrer Worte verstehen, gibt sie uns manchmal aber immer noch Rätsel auf, die sich oft nur mit größerem Zeitaufwand und hartnäckigem Raten lösen lassen.
- Laufen. Seit unserem Urlaub vor einem Monat kann Henrike laufen - also rennen. Anfangs noch sehr zögerlich, flitzt sie jetzt immer öfter durch die Gegend. Leider nicht immer in die Richtung, in die wir gerade zügig gehen müssen.
- Wasser. Diesbezüglich hat sich gar nichts geändert. Nach wie vor ist Henrike nur schwer davon weg zu bekommen. Andererseits dient es aber auch als Lockstoff zum reinkommen, wenn ich ihr verpreche, sie anschließend in die (nötige) Dusche ("dußä") zu stecken.

Die Feier war echt entspannt, vielleicht auch, weil wir uns keine Beine ausgerissen und unsere Gäste vieles mitgebracht haben und einfach unkompliziert waren. Danke für alle Kuchen, Küchlein und Muffins und auch noch einmal für die durch die Bank weg tollen Geschenke! Damit werden wir noch eine Menge Spaß haben und lassen Henrike auch gelegentlich mitspielen ...

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Urlaubsimpressionen 
Ostseebad Prerow - sechs Erwachsene - drei Kinder - soziales Experiment gelungen - feiner Sandstrand - sonniges Küstenwetter - Hinfahrt über Hamburg - Grüße an und von Kampmanns - geräumige Ferienwohnung - sieht eher stylisch als kinderrobust aus - bietet aber viel Spielplatz - viele Radtouren - tandemfahren - steife Briese auf dem Deich - Geochaching - Mücken - Mücken - Seemannskirche - Hafen mit Schaufelradschiff gucken - Microcache - Ausblick von hoher Düne auf Binnenwasser Bodden und türkise Ostsee - geistliche Gemeinschaft - schöne Touristenfalle am alten Leuchtturm - Rad fahren im Urwald - Mücken - baden an rauer Westküste - Windflüchter sind vom Wind gebogene Bäume, ein Markenzeichen für diese Gegend - Surfer von weitem gesehen - Henrike will nicht aus dem Wasser - Sand überall - in Windeln, Haus, Gepäck, zwischen den Zähnen - Freundschaften ausgebaut und verstärkt - spanische Lieder gelernt - gemeinsam mit Deutschland vor Großbildfernseher gebangt - schöne Altstadt in Stralsund - leckere Tapas am Marktplatz - Ozeaneum hat noch zu - Meeresmuseum ist auch toll - interessante Robbenmumie aus den Bergen - Rätsel ließe sich biblisch erklären - Navi-Erfahrung bestätigt: aus dem Fenster schauen hilft manchmal - selberkochen - viel Fisch essen - grillen - Grillfleisch braten bei Regen - immer wieder Strand - abgelegene Locations durch Geochaches gefunden - Entfernung verschätzt - echte Gebetserhörung: Kinder vertragen sich trotz vorherigen Dauerzoffs - nur in Shorts rumlaufen - braun werden - in Gruppe Mützen kaufen - Holundereis ist leckerer als Sanddorneis - lange Rückfahrt im Rückreiseverkehr - Autos im Funkkontakt - schöner Zwischenstopp in Lübeck - Columbinern auf Spanisch das Holstentor gezeigt - grandioser Ausblick von St. Petri - spät heimkommen - kaputt, aber glücklich!


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Alles Liebe zum Muttertag 
Keine Angst, meine Mutter hat ihren Gruß nicht nur hier im Blog bekommen! :-) Aber ich fand die Abdrücke, die Ines (ihres Zeichens ebenfalls Mutter) Think!-Sandalen im Sandkasten hinterließen einfach fotogen. Und so passt dieses Foto doch ideal zum Tag.

Uns allen geht es inzwischen übrigens wieder bestens und wir können uns so richtig an dem schönen Sonnenwetter laben. Die Wiese vor dem Haus wird wieder mit picknickenden Familien befüllt und die Gänseblümchen wiederstehen tapfer dem regelmäßig anrückenden Rasenmähermann. Gut, dass der morgen auch frei hat!


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Die Maus kränkelt 
Nachdem es Sonntag so schön war vom Wetter her, Henrike im Sand spielen und wir es uns auf einer sonnigen Terasse gut gehen lassen konnten, hat es sie gestern irgendwie erwischt. Sie ist derbe am Rumhusten, wodurch die vergangene Nacht entsprechend unruhig war. Für die Nase hat sich der Pari-Boy (unser Gerät ist ähnlich) wieder als hilfreich erwiesen: er zerstäubt beispielsweise Salzlösungen, die dann als kalter Dampf aus dem Rüssel kommen. Henrike lässt es sich meist gefallen, wenn ich damit vor ihrem Gesicht herummache, und es sorgt für deulich freiere Atemwege. Kann ich nur empfehlen. Wir haben unseren übrigens günstig bei ebay bekommen.
Da auch Ines nicht ganz fit ist, wären wir für Gebet für uns sehr dankbar. Mir geht es nach wie vor gut und ich habe auch meinen überfälligen Zahnarztbesuch gut überstanden.


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Eckzahnerei 
"Wie geht's?" kommt es lapidar von Leuten ohne Kindern oder mit einem mitleidigen Blick von Eltern mit Kindern. "Gemischt" ist meist die richtige Antwort dazu. Und gerade, wo ich den Eindruck habe, es würde besser wird es noch mal so richtig schlimm: am vergangenen Wochenende fing Henrike immer wieder unvermittelt an zu weinen und fasste sich an den Mund. Ein Blick hinein machte den Grund dafür deutlich, denn in den vier Lücken zwischen den vier Schneide- und zugehörigen ersten Backenzähnen leuchtete das Zahnfleisch weiß. Die Eckzähne kamen, und zwar gleich der ganze Clan! Damit wurden die Nächte auf Samstag und Sonntag entsprechend hart. Gut, dass wir im Gottesdienst keine besonderen Aufgaben hatten ... Am Sonntag hatten wir dann immerhin das Glück, in einer der Regenpausen eine kleine Runde am nahegelegenen Schwananteich drehen zu können. Auch Henrike machte langsam wieder einen fitteren Eindruck.

Und tatsächlich: die Nacht auf Montag war zwar unterbrochen, gehört aber dennoch in die Kategorie der besseren Nächte. Und heute morgen wachte ich ohne das kleine, schnaufende Bündel auf. Sie hatte also tatsächlich wieder durchgeschlafen!

Um 6:40 Uhr meldete sie sich dann zwar wieder, schien sich aber umgebettet und mit einer Flasche ausgestattet noch mal zum weiterruhen überreden zu lassen. Wie geht's also? Grad echt gut! :-)


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