Es brennt! 
Meine Frau guckte schon etwas skeptisch, als sie nur "Finalgon" las. Als dann dort auch noch extra stark stand, fragte sie mich, was ich denn damit vor hätte.
Da Durchblutung den Heilungsprozess meiner entzündeten Handgelenkssehne beschleunigen soll, dachte ich mir: "viel hilft viel" und nahm die stärkere Dosis.
So vorgewarnt las ich jedenfalls nun die Packungsbeilage um so genauer, zumal auch ein Applikator mitgeliefert ist, damit man das Zeug nicht unnötig an die Finger bekommt.
"Klein anfangen", stand dort zum Beispiel. "Eine erbsenkleine Dosis für eine handflächengroße Hautfläche." Also quetschte ich die Minimalstdosis aus der Tube und applizierte sie auf der betroffenen Stelle. Zur Sicherheit noch einen Verband drumherum. Nichts passierte. Also das Abendprogramm weiterbetrieben und ein wenig in der Wohnung rumgeräumt. Jetzt, eine Stunde nach dem Auftragen, spüre ich etwas: dieses kleine Zeug lässt mein Handgelenk glühen, partiell sogar brennen. Wow, das hat es echt in sich. Ob es etwas hilft? Mal schauen. Es fühlt sich jedenfalls so an, als ob es das müsste!

Wasabi, das gut zu Sushi passt, ist übrigens auch so ein Zeug, mit dem man klein anfangen sollte. Eine erbsengroße Portion kann deutlich zu viel sein.

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Erholt zurück vom Bodensee 
Die letzten Tage war es hier im Blog ruhig, da wir zwei Wochen lang den Bodensee genossen haben. Zusammen mit einer befreundeten Familie haben wir uns ein Ferienhaus im Hinterland nördlich des Überlinger Sees, dem Nordwestzipfel des Bodensees, gemietet - und die entspannendste Zeit seit langem verbracht: die Nächte waren ruhig, auch wenn Henrike mit in unserem Zimmer schlief, es gab reichlich Mittagsschlaf und das zusammenleben war sehr angenehm. Auch die Rückfahrt war zügig (4.30 Std. Fahrzeit mit einer längeren Pause) und ruhig. Henrike ließ sich gut bespaßen oder schlief einfach.

Was gab es für Higlights? Zunächst war das Wetter wirklich umwerfend, was für unseren bescheidenen Sommer wirklich eine Gande war. An dem einen Regentag sind wir in die Therme in Meersburg gefahren, um vom 34 Grad warmen Wasser durch Panoramascheiben See und Alpen zu bestaunen. Die Burgruine Hohentwiel im Hegau war sehr sehenswert. Sie liegt in einer faszinierenden Vulkankegellandschaft und wurde - wie vor Ort leicht verständlich wird - nie eingenommen. Irgendwer kam dann auf die dumme Idee, sie den Franzosen zu überlassen, die sie dann kurzerhand gesprengt haben. Ergo: Ruine. Kostet 3 EUR Eintritt und einige Muskelkraft für steile Wege, besonders mit Kindern auf dem Rücken.
Kinderwagen ist möglich, aber unhandlich. Die Kapelle in Birnau ist hübsch, aber eher im kariesverursachenden Sinne. Der kostenlose Parkplatz eignet sich aber hervorragend als Startpunkt für den Bodenseeradweg, auf dem wir ein paar Kilometer gefahren sind.
Sehr interessant, aber auf seine Weise auch etwas unspektakulär war der Aach-Topf, eine gigantische Quelle, die mit 8000 l/min vor sich hin sprudelt. Gespeist wird sie von einer der weit nördlich liegenden Donauversickerungen. Schaut man nur flüchtig hin, könnte man die Quelle mit einem Dorf-Weiher verwechseln, wäre da nicht der mehrere Meter breite Fluss, der ohne offensichtlichen Zufluss vom Teich abfließt. Von einer Brücke aus kann man in den Schlund hineinsehen und auch im trüben Wasser etwas von den 18 Metern Tiefe erahnen. Ein idyllisches Plätzchen mit Naturschauspiel. Hat sich gelohnt.
Und wieder hat sich gezeigt, dass die Bodenseeregion der Obstgarten Deutschlands ist. Überall lacht einen pralles Obst an und beim Radfahren wird man von einem stetigen *plonk* fallender Äpfel begleitet.
Keine Frage: wir kommen wieder!


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Wohlen sie werfen? 
"Die Datei war abschneidet, weil Sie die begrenzte Schätzung Version von Ellié Computing Merge benutzen" - schöner könnte man es kaum formulieren. Diese Anleitungen fernöstlichen Plastiknippes hat bestimmt jeder schon mal gelesen. Aber diese an sich sehr gute Software kam gar nicht so weit gereist. Nicht dem fernen Asien, sondern unserem schönen Nachbarland Frankreich entsprosste dieser Binärcode, dem Land des Speisens, der Freude und - man höre und staune! - der Sprache! Leider beschränkt sich die umfangreiche Sprachpflege nur auf die heimischen Gefilde, so dass wir als Ausländer unter diesen Mangelerscheiungen unsere Sprache betreffend nun leiden müssen.

Anregung für diesen Artikel gab aber diese unvergleichliche Nachfrage beim Beenden des Programms:

Da wirft man doch am liebsten. Zum Beispiel das Handtuch.

Trotz dieser Kritik ist Ellié Computing Merge Pro als bestes Programm eines Vergleichs von Merge-Programmen hervorgegangen, da es z.B. Features, wie Dreifach- oder Verzeichnisvergleich beherrscht. Wenn man also über den Sprachmangel hinweg sieht und im Menü "Beachbeiten -> Auswahlen ..." unter "Anwendung" die "Sprache des Benutzerschnittsteller" auf "English" umstellt wird es erträglicher. Zumindest nach Befolgen der Anweisung "Der Wechsel der Sprache der Benutzerschnittsteller wird an dem Nächste Lauf wirksam."
Ok.


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Der letzte IC 
Bahnfahren. Als RMV-Ticket-Besitzer muss ich mir für Intercitys extra ein Wochenzuschlagsticket kaufen. Die letzten Wochen hat das gut geklappt, nur heute morgen war der Zug brechend voll. Ursache waren aber weniger die begeisterten Nichtraucher, die jetzt die rauchfreien Züge stürmen, sondern anscheinend die ferienabhängigen Pendler, die nun wieder zurück sind.
Gut, dass mein Ticket nun abgelaufen ist. Für Stehplätze extra zahlen? Nein danke.

Aber die rauchfreien Züge sind echt ein Genuss. Zumindest, wenn der Mief erst mal raus ist. :-)


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Neue Fotos aus August 
Nach vielen Nachfragen habe ich eben 18 Fotos aus dem August live gestellt. Wie üblich sind sie unter Henrikes Bild des Tages zu finden.

Beim Durchsehen unseres Fotoarchivs bin ich über eine Fotoserie zum Abschied von meiner Honda Transalp gestolpert. Davon musste unbedingt ich eins nachreichen, das ich aber gleich im Archiv für April 2007 einsortiert habe: es ist vom 30.4.

Viel Spaß beim Schauen!


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