Sarah's back! 
Vor zig Jahren lernte ich Sarah kennen - oder wie man das so nennen mag, wenn sie auf der Bühne steht und ich unten. :-) Das muss 2002 gewesen sein, in dem Jahr, in dem sie den Promikon Award Best of 2002 bekam. Irgendwie hatte es mir ihre Musik angetan, so dass ich ihr Album Under the Fire immer wieder hörte.

Als dieses Jahr die Alpha-Buchhandlung 100 Jahre wurde und ich erfuhr, dass sie wieder auf der Jubiläumsgala spielen würde, haben wir uns gleich Karten geschnappt. Leider wurde viel über die Buchhandlung gesprochen, so dass sie nur wenig zum Spielen kam, aber schön war's trotzdem. Die Stücke "Travel with me" und "Here it comes the day" waren echte Ohrwürmer. Diese sollten auf einem neuen Album erscheinen, das in Arbeit sei!

Und heute kam es raus!

Für mich etwas überraschend, aber es heißt Early Morninghours und kann auf ihrer Myspace-Seite probegehört werden - was ich jetzt schon zwei mal komplett getan habe. :-)
Gerth Medien hat im Hörbeispieler (schönes Wort übrigens) sogar das ganze Album, dafür die einzelnen Tracks allerdings nur 30 Sekunden lang.

Danke Sarah, god bless und weiter so!

Viele Grüße,
Christoph




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Frohe Weihnachten 
Am väterlichen Rechner sitzend wünsche ich allerseits frohe Weihnachten (gehabt zu haben). Wir sind dieses Jahr wieder einmal auf Familientour und haben uns von einem Leckerli zum anderen gehangelt.

Beim Vati trohnt jetzt eine Hama AC-100-Webcam auf dem Monitor. Versuch mich mal bei Skype als Hammchen49 zu kontaktieren, damit wir das mal ausprobieren können.

Bis dann!

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Der jährliche Gitarrengenuss 
Obwohl mein Kurzurlaub wegen Mangelbesetzung auf der Kippe stand, konnten wir nun doch in ein Verlänertes Wochenende nach Osnabrück fahren. Danke nochmal, Andreas!
Grund für dieses Wochenende waren die alljährlichen Open Strings, ein dreitägiges Gitarrenfestival mit Ausstellung, Workshops und sehr hochwertigen, internationalen Gitarristen in den Konzerten. Bei meinen Eltern Henrike in guten Händen wissend, haben wir uns auch gleich in den Musikgenuss gestürzt.
In den Konzerten war Julian Kleiss aus Österreich bemerkenswert, der im vergangenen Jahr den Nachwuchswettbewerb gewonnen hatte und derzeit noch an seiner CD-Produktion ist. Mit seinen 17 Jahren liefert er eine beeindruckende und frische Performance auf der Bühne. Interessant auch seine "Bekehrungsgeschichte" von Heavy Metal zum Fingerstyle, nachdem er von Musiklehrer und Eltern zu einem Don Ross-Konzert überredet worden war. Von dem verdient großartigen Applaus ganz hin und weg, schlug er sogar eine Purzelbaum. :-) Ich bin schon gespannt auf die CD im Frühjahr.
Sehr hörenswert war auch Biber Herrmann, der als Singer-Songwriter zu seiner blueslastigen Musik auch sang. Für eine CD hat es bei mir nicht gereicht, aber es war spannend, die Hintergründe zu seinen Liedern zu erfahren. Beeindruckend, aber auch sehr, sehr traurig die Geschichte eines verängstigen Mädchens, das er im Zoo gesehen hatte. Dessen Eltern wollten seine Angst vor den Tieren wohl überwinden, indem sie es vor den Tieren fest hielten. Man weiß zwar nie, was für eine Geschichte dahinter stand und ob die Eltern nur einen schlechten Tag hatten, aber es war sehr anrührend, und ich bete, dass sich die Welt für sie inzwischen gebessert hat. Neben dieser traurigen Geschichte waren seine anderen eher unterhaltsam, wie z.B. über die Sklavenarbeit in den Weinbergen Hessens. Wenn Biber irgendwo live zu sehen ist, kann ich das nur empfehlen.

Positiv war auch wieder der Bummel über die Ausstellung, auf der viele schöne und unbezahlbare Gitarren zu sehen und zu spielen waren. Ines hat sich noch einen Becherhalter für den Notenständer gegönnt, ich mir ein Stimmgerät, das man direkt an die Gitarre klemmen kann. Der Vorteil ist, dass es dann die Schwingungen per Piezokristall direkt vom Instrument abnimmt und nicht über das Mikrofon durch Störgeräusche in lauter Umgebung abgelenkt wird. Zudem ist ein Metronom mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten integriert, dass mir hoffentlich zu mehr Takt verhilft.

Update vom 1.10.: Biber schrieb mir gerade, dass er am 9.11.07, 20h, in Wetzlar bei Franzis in der Franziskanerstrasse spielt.

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Onlineshopping in 3D 
Als Kunde hat man die Wahl: entweder eine mehr oder weniger kompetente Beratung im Geschäft mit höheren Preisen, oder im Netz selbst informieren und dort günstiger kaufen. Da ich in den letzten Beratungsgesprächen immer öfters den Eindruck hatte, mehr über die gesuchten Produkte zu wissen, als die mitzubezahlenden Verkäufer, kaufe ich inzwischen immer mehr im Netz.

Was dort aber am meisten fehlt, ist die haptische Erfahrung. Produktfotos sind nett, Featurelisten hilfreich und 360-Grad-Ansichten gehen schon in die richtige Richtung. Aber wie passt z.B. eine Armbanduhr zu meinem Typ, wenn ich sie umlege?

Für diese letzte Herausforderung habe ich parallel auch Uhrengeschäfte abgeklappert und dort u.a. herausgefunden, dass mir ein weißes Zifferblatt nicht steht. Irgend eine Seite, die ich leider nicht wiederfinde, virtualisiert sehr schön einen Arm, dessen Hautfarbe und Kleidung man variieren kann, um dann ihr Uhrensortiment daran zu begutachten. Tolle Idee, aber immer noch zu fern.

Mit Ines zusammen entstand der Gedanke, die großen Produktfotos vom Uhrcenter maßstabsgerecht auszudrucken und auf meinen Arm zu legen. Und tatsächlich machte dies die Entscheidung unter den drei Spitzenreitern sehr leicht, so dass ich nun glücklicher Besitzer des RL-Modells bin. Was der Ausdruck allerdings nicht simulieren konnte, war das ziepende Armband. Dafür könnte ich beim nächsten Mal doppelseitiges Klebeband nehmen! :-)


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